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HSG Westerwald siegt nach bester Saisonleistung verdient mit 25:16-Toren gegen den Tabellenführer.
 

HSG Westerwald – SV Untermosel 25:16 (13:8)

Das Spitzenspiel der Handball-Landesliga begann zunächst mit einer Verzögerung. Der angesetzte Schiedsrichter fiel nach einer Autopanne aus. HSG-Schiedsrichterin Celine Krämer sprang kurzfristig ein und zeigte eine auch vom Gegner anerkannt gute Schiedsrichterleistung.

Beide Mannschaften traten fast in Bestbesetzung ein. Beim SV Untermosel fehlte der torgefährliche Rückraumspieler Christoph Apel, die HSG musste auf Ihren Halbrechten Philip Jung verzichten.
In den ersten 15 Minuten entwickelte sich der erwartete knappe Schlagabtausch mit wechselnden Führungen bis zum Spielstand von 6:6-Toren. In dieser Phase fehlte den Westerwäldern in der Abwehr wie im Angriff noch die letzte Aggressivität und Durchsetzungswillen. Dies sollte sich ausgerechnet mit der ersten Zeitstrafe gegen HSG-Akteur Tim Cziesla ändern.

Die HSG wirkte nun noch konzentrierter und entschlossener in ihren Aktionen. Die Abwehr um den gut aufgelegten HSG-Keeper Kai Florschütz ließ bis zur Pause nur noch 2 Gegentreffer zu. Im Angriff sahen die rund 100 Zuschauer schöne Kombinationen der Rückraumakteure Alexander Vidojevic und Tim Cziesla im Zusammenspiel mit Kreisläufer Andreas Klopsch. Dies sorgte für die verdiente 13:8-Pausenführung für die HSG.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit setzten die Menke-Schützlinge genau den besprochenen Fahrplan aus der Pausenansprache um: Aus einer aggressiven Abwehr wurden die Wurfversuche der Gäste weitestgehend unterbunden. Die HSG machte im Angriff mit sicherem Kombinationsspiel da weiter, wo Sie am Ende von Halbzeit 1 aufgehört hatte. Nach 40 Spielminuten und einem 5:0-Torelauf war die Begegnung beim Spielstand von 18:8-Toren vorentschieden.
Einziger Wermutstropfen in einem starken HSG-Mannschaftsspiel war die Tatsache, dass der Vorsprung von zwischenzeitlich 11 Toren nicht über die Zeit gerettet werden konnte. Dies könnte in der Endabrechnung von Bedeutung sein, hatte die HSG doch das Hinspiel in Kobern-Gondorf mit 30:20-Toren verloren.
Ungeachtet dessen gilt es nun am Sonntag um 14.30 Uhr in der Overbergstraße in Siershahn gegen den ebenfalls mit 8 Minuspunkten belegten Tabellennachbarn aus Bad Ems/Bannberscheid eine ähnlich starke Leistung zu zeigen, um die unnötige Heimniederlage zu revanchieren.

Es spielten für die HSG:
K. Florschütz, D. Herz; A. Vidojevic (11), A. Klopsch (5), A. Domme (1), M. Baumann (1), L. Mühling, T. Cziesla (4), L. Hofmann (3), B. Petri, M. Metternich, D. Hengstermann.

 

 
     
 
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